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Osterochsenversteigerung

22.03.2017

Tradition verpflichtet

Kein Ostern ohne Osterochsenversteigerung in St. Lorenzen. Gestern, am 21. März fand die 33. Auflage dieser traditionellen Lorenzner Veranstaltung statt. Die Markthalle war wie jedes Jahr bis zum letzten Platz besetzt und der Versteigerer hatte alle Hände voll zu tun, um kein Gebot zu übersehen. Auch für mich ist die Osterochsenversteigerung jedes Jahr ein Pflichttermin, wissend, dass die Tiere unserem Anspruch von höchster Qualität entsprechen.

Auch gestern fanden die 18 Gsieser Osterochsen mit dem Gütesiegel reißenden Absatz. Wen wundert's, gelten sie doch über die Grenzen hinaus als Tiere höchster Qualität: Denn, als Gsieser Ochse mit dem geschützten Gütesiegel darf nur unter den Hammer kommen, wer den Rassen Fleckvieh oder Pinzgauer angehört, in Gsies geboren und auch dort aufgewachsen ist, mindestens 650 Kilogramm Lebendgewicht auf die Waage bringt und in seinem Leben zweimal gealpt wurde. Ein Lebenslauf, der sich sehen lassen kann. Amadeus von der Kämpfealm war der Kronprinz unter den Prachtexemplaren. Und für ihn habe ich mich besonders stark gemacht. Einen spannenden Zweikampf lieferte ich mir mit meinem Mitbieter und Konkurrenten Aspiag und so war meine persönliche Höchstgrenze von 10.000 Euro schnell erreicht. Ich gab mich geschlagen und Amadeus kam für stolze 10.396,98 Euro unter den Hammer. Das Schöne an dieser persönlichen Niederlage war jedoch, dass die Ersteigerungssumme zur Gänze an die Südtiroler Krebshilfe gespendet wurde und insofern war mein Einsatz mehr als zufriedenstellend. Selbstverständlich ging ich nicht ohne Ochsen nach Hause und auch wenn er nicht Amadeus hieß, so ist er doch ein Gsieser Ochse, der sich sehen lassen kann.
 
 
 
22.03.2017
verfasst von Kurt Winkler
 
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