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Man weiß nie, was einen erwartet

24.10.2016

Winklers Teamday

Die Drei Zinnen Rundwanderung war eines der drei Mitarbeiterevents bei Winklers.
Trotz fraglicher Wetterverhältnisse trafen wir uns früh morgens im Winkler Hotel Sonnenhof. Eine kleine feine Truppe von ca. 25 Kollegen und Bergbegeisterten, eingepackt nach dem Zwiebelprinzip um auch wirklich der Null-Grad-Grenze zu trotzen. Mit einem schmackhaften Frühstück und lobenden Worten von Kurt Winkler machen wir uns voller Optimismus auf Richtung Toblach und Misurina See, um dann am Parkplatz der Auronzo Hütte unseren Ausgangspunkt zu erreichen. Eine kleine Karawane von drei Winkler Shuttle Bussen mit gut gelaunten Passagieren an Bord, vorwiegend Damen – interessanterweise. Mit dabei, Nachwuchstalent und Extrembergsteiger
Simon Gietl. Ein ganz besonderer Gast mit einem reichen Fundus an Berggeschichten, Ratschlägen, Erlebnissen. In den Südtiroler Bergen ist er zu Hause, das ist auf Anhieb erkennbar.

Schon bei Ankunft bläst uns ein kalter scharfer Wind um die Ohren. Wir rüsten uns mit allem, was der Rucksack
so hergibt: Mützen, Handschuhe, Reservejacken und Buffs und werden gleich schon belohnt mit einem imposanten Steingebilde direkt vor unseren Augen – da sind sie, die weltbekannten UNESCO geschützten Drei Zinnen. Eingehüllt in Wolken und mystischen Nebelschwaden, und doch lässt dies nichts an ihrer Schönheit schwinden. Immer wieder erklären uns Simon Gietl und Manuel, Wanderguide bei den Winkler Hotels, die umliegenden Berge und Täler, Anekdoten aus ihren vielen Touren bei den Drei Zinnen und sogar die Entstehungsgeschichte dieses steinigen Juwels. Wir sind mehr als einmal beeindruckt, nicht nur von dem vielen Schnee, der uns beim Wandern überrascht, je höher wir kommen, sondern auch von der Schönheit der Dolomiten, dieses bleichen Gesteins, dessen Namensgeber nicht einmal ein waschechter Südtiroler, sondern ein Franzose war.

Das Gute an einer Tour Ende Oktober ist die Gewissheit, dass wir uns fast allein auf den Wanderpfaden bewegen. Nur einige Krähen kreuzen unser Abenteuer. Da ist es auch ein leichtes, Fotos an jeder Ecke und Kante zu machen, mit und ohne uns, stehend, winkend, hüpfend. Der Einfallsreichtum diesbezüglich ist fast so groß wie der imposante Hintergrund. Irgendwann erreichen wir die Drei Zinnen Hütte, die um diese Jahreszeit verdienterweise schon geschlossen hat. Selbstverständlich wussten wir das schon vorher, daher genossen wir unsere Brettljause wie in
alten Zeiten und eigentlich auch typisch für jeden Gipfelstürmer. Wer schon einmal sein Brot in der Natur nach einer längeren Wanderung genossen hat, weiß, wie besonders dies schmeckt. Die Nordseite des Bergmassivs liegt vor uns und wir fragen uns, wie es passionierte Kletterer schaffen an dieser senkrechten, fast glatten Wand
mit kleineren Überhängen hochzuklettern. Simons Schilderungen bringen Klarheit und der Spruch „der Wille versetzt Berge“ erhält eine ganz neue Bedeutung. Gleichzeitig fühlen wir uns aber auch klein, bei dem Gedanken, dass es Wochen gibt, wo fast täglich Bergsteiger per Hubschrauber aus dem Massiv geholt werden müssen, mehrmals sogar erst am Tag darauf, weil das Wetter so schnell umschlägt. Das sind eben die Berge, man weiß eigentlich nie, was einen erwartet.

Nach kurzem Abstieg und steilen Aufstieg erreichen wir die Scharte an der Westzinne. Zu unseren Füßen das Rienztal. Zwanzig Minuten später sind wir wieder am Ausgangspunkt. Gefühlt viel zu schnell endet unsere
Rundwanderung um die Drei Zinnen. Mit viel Freude sind wir am Morgen hier gestartet, mit vielen informativen und lustigen Gesprächen haben wir Stock und Stein bewältigt und voller Demut vor der wunderschönen Natur, in der wir leben, beenden wir diese erlebnisreiche Tour. Und das Beste daran ist, ein bisschen sind wir noch mehr zusammengewachsen, als Team der Winkler Hotels.
 
 
 
24.10.2016
verfasst von 
 
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