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Dem Strudel sein Kopf

09.03.2016

Ein echt toller Job

Offizieller Start 9.00 im Sporthotel Winkler. Ich warte geduldig an der Hotelrezeption auf meine Gäste von heute, die langsam eingepackt in dicke Jacken und festem Schuhwerk eintrudeln. Auf dem Programm steht eine Schneeschuhwanderung zum Strudelkopf.
Draußen traumhaftes Winterwetter. Die letzten zwei Tage hat es ordentlich geschneit, teilweise bis zu 40-50 cm in höheren Lagen. Wir haben bereits März, also wird es mit Sicherheit ein angenehmer, schon fast frühlingshafter Tag. Dann geht’s los mit einem bunt gemischten Publikum. Verschiedene Länder, verschiedene Sprachen, verschiedene Altersgruppen. Das wird interessant, denk ich mir. Für alle die es nicht wissen, Strudelkopf hat nichts mit dem schönen traditionellen Apfelstrudel zu tun, auch wenn das Eine das andere nicht ausschließt. Strudelkopf ist ein kleiner Alm- oder Berggipfel in Prags, in der Nähe der Plätzwiese. Mit dieser Tour kann ich bei meinen Gästen immer punkten, volle Punktezahl, schon allein wegen des herrlichen Bergpanoramas und der tief verschneiten Landschaft. Nach einigen kleineren Hindernissen beim Anziehen der Schneeschuhe starten wir voller Motivation in die Winterlandschaft und müssen bald erkennen, dass es durch den Neuschnee keine alte Spur mehr gibt, was so viel bedeutet wie „selber spuren“ und das wiederum ist gleichzusetzen mit so manchem Muskelkater am Tag danach. Einige brummeln in ihrer Landessprache die ich nicht immer verstehe, vielleicht ist das auch besser so...
Als wir dann oben ankommen gibt’s erstmals ein kollektives "Ooohh" und "Aaahh" und strahlende Gesichter beim Anblick all der Schönheiten die die Natur uns hier schenkt. Jegliche Anstrengung ist vergessen und eine schöne Vertrautheit macht sich in der Gruppe breit. Ganz nach dem Motto „zusammen gelitten – zusammen gewachsen“. Ich steh ein bisschen abseits und beobachte für einen kurzen Augenblick diese kleine Menschenmenge die in so kurzer Zeit ein bisschen mehr zusammengewachsen ist. Was ich mir dabei denke? Eigentlich gar nichts, ich freu mich einfach nur, dass unsere Natur, unsere Berge und die Landschaft ringsum so viel Freude bereiten können. Und ich denke mir, „eigentlich habe ich echt einen tollen Job“.
 
 
 
09.03.2016
verfasst von Herbst Manuel
 
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